Praxis Hippenstiel

Grünewald 24

42327 Wuppertal

mail@praxis-hippenstiel.de

0202/2988819

Unseren öffentlichen PGP Schlüssel finden Sie hier

Datenschutzerklärung Links

Sehr geehrte Besucher dieser Webseite. Auf dieser Unterseite finden Sie Links zu anderen Webseiten. Der Link ist gekennzeichnet durch eine rote Schrift und Unterstreichung.

 

Cookies: In bestimmten Fällen werden Cookies verwendet. Ruft ein Nutzer eine Webseite auf, kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden, die beim erneuten Aufruf der Webseite eine eindeutige Identifizierung ermöglicht. Im Fall einer Verlinkung können Cookies von Drittanbietern zum Einsatz kommen, ohne dass wir Sie darauf ausdrücklich hinweisen können. Die gängigen Browser erlauben es, die Verarbeitung solcher Cookies festzulegen, so dass Sie das Speichern dieser Cookies in Ihrem Internetbrowser deaktivieren bzw. die Art der Verarbeitung durch Ihren Browser einstellen können. Bei der Deaktivierung ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Webseite ohne Einschränkungen zugreifen können.

 

ERKLÄRUNG
Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 12.05.1998 entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Wir haben von unserer Seite aus Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt:
 

"Wir möchten ausdrücklich betonen, daß wir keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller
gelinkten Seiten auf unserer gesamten Website inkl. aller Unterseiten. Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Homepage ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen Links, Banner oder
sonstige Verweise führen."  Aus diesem Grund könne wir für diese Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen ist der jeweilige Anbieter der verlinkten Webseite verantwortlich.

Zur Situation der Psychotherapeuten:

 

Informations- Video zur den geringen Honoraren der Psychotherapeuten & wieso es z.T. in der Öffentlichkeit anders dargestellt wird - Pressemeldung für Anfänger

Hintergrundinformation zur Versorgungslage und Stellung der Psychotherapie im Gesundheitssystem in Deutschland

Viele gesetzlich Versicherte versuchen zunächst aus eigener Kraft und mit  Unterstützung ihres Umfeldes, mit ihren Beeinträchtigungen und Beschwerden zurecht zu kommen. Erst, wenn es einem richtig schlecht geht, wagen viele erst den Weg zum Profi. Die meisten machen dann jedoch die frustrierende Erfahrung, dass die Psychotherapeuten nicht erreichbar sind, nicht zurückrufen, von Aufnahmestopp oder bestenfalls von mehrwöchigen Wartezeiten  reden. Diese Situation ist für uns Psychotherapeuten auch belastend, zumal unsere Berufsgruppe seit Jahrzehnten eine realitätsgerechte Ermittlung und Anpassung des Bedarfs an krankenkassenzugelassenen Psychotherapeuten fordern.

 

 

AKTUELLES:


Im Juni 2016 wurden die Richtlinien für Psychotherapie umgeschrieben. Ziel war es, die Lage für die Patienten wegen der zu langen Wartezeiten zu entschärfen. Den Worten nach, wird die neue Richtlinie mehr Möglichkeiten und durch Einführung einer "Sprechstunde" eine Sofort-Hilfe für Betroffene schaffen. Nur, wie soll das gehen, wenn auch Psychotherapeuten einen 24-Stunden-Tag haben und die Anzahl der kassenzugelassenen Psychotherapeuten nicht erhöht wird? Viele Kollegen arbeiten bereits chronisch an ihrer Belastungsgrenze. Durch die gegebenen Rahmenbedingungen ist zu befürchten, dass sich die Versorgungslage noch weiter verschlechtern wird.

 

Ein Kollege aus Hamburg bringt die Situation mit seinem Kommentar zur neuen Psychotherapierichtlinie auf den Punkt:

 

Bürokratiemonster verschärft Versorgungskrise

 

Eigentlich sollte der Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) Maßnahmen ergreifen, um die bestehenden Missstände im Bereich der Versorgung mit Psychotherapie abzumildern. Herausgekommen ist das genaue Gegenteil: falls die am 16.6.2016 von Vertretern der Krankenkassen und Ärztefunktionären beschlossenen Regelungen umgesetzt werden, droht eine Verschärfung der bereits bestehenden Versorgungskrise.

 

Die Ausgangslage: Die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Psychotherapie ist seit jeher mit bürokratischen Regelungen überfrachtet und chronisch unterfinanziert. Da Patienten infolgedessen immer länger auf eine notwendige Psychotherapie warten müssen, war dem G-BA aufgetragen worden, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern. Insbesondere sollte ein schneller Termin beim Psychotherapeuten zur ersten Abklärung der Beschwerden ermöglicht werden.

 

Beschlossen wurden dann aber Regelungen, die die Versorgung der Patienten weiter verschlechtern werden. Erste Schätzungen ergeben, dass Psychotherapeuten allein zur administrativen Bewältigung der vorgesehenen Regelungen, Vorschriften und Anträge jede Woche bundesweit 60.000 Stunden weniger zur Behandlung psychisch Erkrankter zur Verfügung stehen können. Das bedeutet im Schnitt für jeden Patienten, der eine Psychotherapie benötigt, 3 Monate mehr Wartezeit. "Setzen, sechs" hätte das in der Schule geheißen.

 

Seit Jahren versagt die sogenannte Selbstverwaltung aus Kassen- und Ärztevertretern bei der Aufgabe, die Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen sicherzustellen und dafür die nötigen Finanzmittel bereitzustellen. Vielleicht sollte man statt offensichtlich unfähige oder unwillige Ärzte- und Kassenfunktionäre einfach mal die Psychotherapeuten mit der Aufgabe betrauen, Lösungen zu finden - die sind nämlich im G-BA bisher überhaupt nicht vertreten.

Nun ist die Lage aber nun einmal so, wie sie ist. Die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung sind auf der politischen Ebene des Gesundheitswesens zusammen mit dem Gesundheitsministerium für die schlechte Versorgungslage verantwortlich. Wenn Sie bei der Therapieplatzsuche nicht mehr weiter wissen, können Sie Ihre Krankenkasse um konkrete Unterstützung in Ihrem Einzelfall bitten. Sie können auch die Koordinationsstelle für Psychotherapie der Kassenärztliche Vereinigung bitten, Ihnen einen Psychotherapeuten mit freiem Platz zu vermitteln. Vielleicht kann Ihnen dort tatsächlich weitergeholfen werden. Wenn Sie jedoch wollen, dass sich nachhaltig etwas für alle Betroffenen in Deutschland ändert, können Sie Ihren Anruf gleich mit einer Forderung nach mehr kassenzugelassenen Psychotherapeuten ergänzen.

 

 

Ebenfalls hilfreich kann es sein, dass Sie sich einer Patientenvertretung anschließen, damit diese sich gegenüber den Big Playern im Gesundheitsmarkt für Ihre Rechte und Interessen einsetzt und Sie darüber gut informiert.