Goethestraße 65

42327 Wuppertal

 

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Psychotherapie

 

 

Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

Vorgehen:

 

Falls ein für Sie passender Therapieplatz frei ist/ wird,  laden wir Sie zu einem Erstgespräch ein. Beim ersten Termin wird im vertraunesvollen Gespräch die Problematik erst einmal erfasst. Therapeutin und Patient/in lernen sich kennen und möglichst alle Ihre Fragen rund um die Therapie können persönlich beantwortet werden.

 

Wenn Sie sich wohl fühlen & auch die Therapeutin das Gefühl hat, dass eine gute Arbeitsatmosphäre hergestellt werden kann, beginnt die probatorische Phase (die Phase bis zur Antragsstellung auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenversicherung).

 

In dieser Phase geht es darum, Ihre Problematik noch genauer zu erfassen, eine Diagnose und einen Therapieplan aufzustellen und Sie umfassend über die Psychotherapie zu informieren. Dazu wird auch eine ausführliche Diagnostik durchgeführt und Ihre Therapieziele für die Psychotherapie besprochen.

 

Uns ist es wichtig, dass Sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen. Die Wahl der effektivsten Behandlungsmethode hängt von der Art der psychischen Erkrankung und Ihren persönlichen Therapiezielen ab. Psychotherapie setzt immer ein psychische Erkrankung voraus (und wird auch nur dann von den Krankenversicherungen getragen). Wenn keine psychische Störung vorliegt, dann können wir Ihnen bspw. Beratung anbieten.

 

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine anerkannte, wissenschaftlich begründete Heilmethode. Psychotherapie bedeutet, dass in einem persönlichen und geschützten Raum mit psychologischen Mitteln das Ziel verfolgt wird die psychische Gesundheit und die Lebensqualität wiederherzustellen oder aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Psychologischen Mitteln bedeutet:  im persönlichen, vertrauensvollen Gespräch, in dem wir gemeinsam versuchen Lösungen zu erarbeiten.

 

Besonders wichtig ist dabei Ihre Bereitschaft, durch eigenes Zutun sich selbst etwas zu verändern. Der Patient / die Patientin muss aktiv werden, aktiv mitarbeiten, die erarbeiteten Lösungen selbstständig im Alltag umsetzen und viel Kraft, Energie und Zeit investieren. Bspw. sind häufig Tagebücher zu führen, tägliche Übungen umzusetzen usw. Nur mit Ihrem Einsatz kann eine Psychotherapie zum Erfolg führen. Eine Psychotherapie ist somit keine passive Behandlung, wo "etwas mit dem Patienten/ der Patientin gemacht wird".

 

Psychotherapie unterscheidet sich von der Behandlung durch einen Arzt. Wir verordnen keine Medikamente, nehmen keine Eingriffe direkt am Körper vor und stellen auch keine Arbeitsunfähigkeit- Scheine aus.

 

Psychotherapie als Krankenbehandlung wird als Leistung von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen getragen.

 

Verschiedene Erkrankungsbilder:

 

Ängste / Angst:

  • soziale Ängste (Ängste, in Gesellschaft von anderen Menschen, Angst etwas falsch zu machen, von anderen Menschen abgewertet zu werden, sich peinlich zu verhalten, rot zu werden, usw. Typische Gedanken: "Was denken die bloß von mir?" )
  • Selbstunsicherheit / Selbstwertproblematik
  • Agoraphobie ( Vermeiden von Situationen aus Angst / in denen Flucht nur schwer möglich ist oder Hilfe nicht schnell erreichbar z.B. Menschenmassen, Alleine Reisen, Supermärkte)
  • Angst, alleine zu sein
  • Panik
  • Angstanfälle
  • Phobien ( Angst vor Orten/ ganz speziellen sozialen Situationen (bspw. Essen in der Öffentlichkeit)Objekten/ Tieren - Spinnen, Hunde  usw.)
  • Generalisierte Angststörung ( betrifft meist sehr sorgfältige/ gewissenhafte Menschen- viele & auch quälende Sorgen und Befürchtungen im Bezug auf alltägliche Dinge. Typische Sorgenbereiche: Familie, Angehörige, Gesundheit, Beruf und Zukunft.)

Burnout

  • absolute Erschöpfung: körperlich, emotional wie auch geistig
  • sich "ausgebrannt" fühlen
  • das Gefühl "Ich kann nicht mehr"
  • bei der kleinsten Kleinigkeit in Tränen ausbrechen
  • Leistungsfähigkeit nimmt ab
  • oft ausgelöst nach Phasen von hoher (Arbeits-) Belastung & Stress


Depression

in unterschiedlichen Erscheinungsformen und Schweregraden z.B. nach Lebenskrisen oder Burnout.

  • depressive Stimmung
  • keine oder wenig Freude empfinden können
  • keine Lust/ Kraft/ Energie mehr zu Aktivitäten, die früher angenehm waren
  • schnelle Ermüdbarkeit/ Müdigkeit auch bei alltäglichen Aktivitäten
  • wenig Selbstvertrauen / Selbstwertgefühl
  • Selbstvorwürfe und Schuldgefühle (gerade wenn diese nicht berechtigt sind)
  • Gedanken an den Tod
  • Konzentration ist Vermindert / Schwierigkeiten beim Erinnern (ungewöhnliche Vergesslichkeit) &/oder Denken
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust oder großer Appetit in einem ungewöhnlichen Ausmaß

 

Zwangsstörungen

  • ständiges kontrollieren von Gegenständen/ elektr. Geräten/ Türen/ Wasserhähnen/ Auto usw.
  • Zwang sich sehr häufig zu waschen/ Angst vor Keimen & Bakterien

 

 

Posttraumatische Belastungsstörung / nach Trauma

  • nach einem Ereignis von besonderer Bedrohung / katastrophalen Ausmaß
  • Beobachtung von einem sehr schlimmen Ereignis
  • Sehr belastende Erinnerung an das Ereignis
  • beslastendes Wiedererleben des Traumas
  • Albträume von dem Ereignis
  • Alles was an das Ereignis erinnert, wird wenn möglich vermieden
  • Unfähigkeit sich an das Ereignis vollständig zu erinnern
  • sowie: Anspannung, Schlafstörungen, Reinzbarkeit, Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Aufmerksamkeit und Schreckhaftigkeit.

Behandlung mit EMDR (zertifiziert durch EMDRIA)

Was ist EMDR?
Eye Movement Desensitization and Reprocessing -->eine hoch wirksame Therapiemethode bei:

  • Posttraumatische Belastungsstörung bzw. zur Behandlung traumatisierter Menschen
  • akuten Belastungsreaktionen
  • Anspannungsstörungen
  • chronischen komplexen Traumafolgestörungen usw.

 


Psychosomatischen Erkrankungen


Sie können sich aber auch gerne bei anderen Fragen an uns wenden.