Praxis Hippenstiel

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Die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen für gesetzlich Versicherte wurde zum 1. April 2026 um 4,5 % gekürzt – bei gleichzeitig steigenden Praxiskosten. Dabei macht die ambulante Psychotherapie gerade einmal etwa 1 % der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus.


Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bilden ohnehin seit Jahren das Schlusslicht unter den Facharztgruppen, was die Vergütung betrifft – und ausgerechnet in diesem Bereich wird nun gekürzt. Für die gesetzlichen Krankenkassen spart das kaum nennenswerte Beträge ein.

 

Zudem sind weitere Kürzungen im Rahmen der umfassenden Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung geplant. Dazu gehört auch eine mögliche Begrenzung („Deckelung“) psychotherapeutischer Leistungen, die derzeit im Gespräch ist. Dies könnte dazu führen, dass Psychotherapeut:innen künftig nur noch eine bestimmte Anzahl an Behandlungsstunden über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können.

Das führt dazu, dass Praxen zunehmend gezwungen sind, privat versicherte Patientinnen und Patienten zu bevorzugen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Das kann nicht im Sinne einer guten und fairen Patientenversorgung sein. Weitere Informationen

Autismus bei Mädchen ähnlich häufig wie bei Jungen

Donnerstag, 5. Februar 2026

Die auf ältere Studien gegründete Annahme, dass männliche Personen etwa 3- bis 4-mal so häufig von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) betroffen sind wie weibliche, scheint nicht mehr haltbar zu sein. Die Diagnose wird bei betroffenen Mädchen später gestellt als bei Jungen – vom frühen Erwachsenenalter an scheint die Prävalenz bei beiden Geschlechtern gleichauf zu liegen. In den vergangenen 40 Jahren stieg die Diagnoserate um rund das Zehnfache, und das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Diagnostizierten glich sich im Lauf der Jahre an. 

Mitgefühl macht glücklich

Donnerstag, 22. Januar 2026

Wer anderen mitfühlend begegnet, profitiert auch selbst – psychisch, sozial und emotional. Das zeigt eine Metaanalyse von über 40 Studien, die eine Arbeitsgruppe der Universität Mannheim in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht hat (2025; DOI 10.1038/s41598-025-23460-7) .

„Mitgefühl ist eine facettenreiche und sensible Reaktion auf Leiden, die affektive, kognitive und motivationale Komponenten umfasst“, schreibt die Arbeitsgruppe. Frühere Forschung hatte vor allem Selbstmitgefühl untersucht, während Befunde zu mitgefühlsbasiertem Verhalten gegenüber anderen uneinheitlicher waren. Vor diesem Hintergrund zielte die aktuelle Arbeit darauf, den Zusammenhang zwischen Mitgefühl für andere und verschiedenen Facetten des Wohlbefindens systematisch zu bestimmen. 

https://www.aerzteblatt.de/news/mitgefuhl-macht-glucklich-6cc6dd51-ad32-4c51-87f5-4d187ca2d3c1

Obstruktive Schlafapnoe könnte Risiko für mentale Gesundheit sein

Donnerstag, 22. Januar 2026

Erwachsene mittleren und höheren Alters mit einem hohen Risiko für obstruktive Schlafapnoe (OSA) haben auch eine um etwa 40 % höhere Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen. Das geht aus einer Sekundäranalyse der Canadian Longitudinal Study on Aging (CLSA) hervor.

 

https://www.aerzteblatt.de/news/obstruktive-schlafapnoe-konnte-risiko-fur-mentale-gesundheit-sein-c07feadb-667d-4ca0-a7bf-087e148220e9

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